· 

Der Lieblingspatient.....

Der Schwestern Lieblings-Patient...

 

Dement, Alzheimer &Co.

 

Er ist immer zufrieden denn er checkt es ja nicht mehr. Ich bin eigentlich ein Horror für das Pflegepersonal, mein Kopf ist noch o.k. , ich bin topfit im WWW. Und 24h online, nur meine Lunge ist total kaputt! Mein Aktionsradius beschränkt sich aus die Länge meines Sauerstoffschlauches.

 

Wenn ein dementer Bewohner die Klingel drückt,

da passiert erst mal gar nichts, er checkt es ja nicht, er hat dann meistens schon vergessen was er er eigentlich wollte. Oder man stellt ihn einfach irgendwo ab und holt ihn später wieder. Ob der jetzt 5 Min. wartet oder 15 ist also egal und fällt nicht weiter auf. Ich dagegen mache nach 5 Min. „Stress“ und weiß auch noch warum!

 

Das Pflegepersonal hat jedoch passende Abwehrreaktionen erfunden, unter Anderem, das gezielte Fragen stellen, so lange bis die Antwort (dem Pfleger) passt. 

 

Das ist jedoch nicht bei jedem so, bei den Schwestern/Pflegern mit Herz ist das anders.

Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    Connie (Montag, 19 November 2018 13:41)

    Lieber Gerhard
    Gerne lese ich deinen Blog, denn auch ich arbeite in einem Zentrum für Betreuung und Pflege. Nun möchte ich diesen Beitrag nicht unkommentiert lassen und ich spreche aus Erfahrung, denn ich leiste diese Arbeit schon mehr als 2 Jahrzehnte.
    Dass der demente Bewohner der Lieblingspatient der Pfleger ist möchte ich bestreiten, denn es ist nun mal Tatsache, dass der demente Bewohner aufgrund seiner geistigen Defizite psychisch sehr anstrengend ist, denn diese Bewohner haben sehr oft ausgeprägte Weglauftendenzen auch in der Nacht. Nicht alle Bewohner schlafen in der Nacht und schon ein einziger dementer Bewohner kann in der Nacht eine ganze Station aufmischen.
    Wahr ist allerdings schon, dass ein Bewohner mit Pflegestufe 7 weniger Aufwand ist, als ein schwerdementer, aber mobiler Bewohner, mit wahrscheinlich einer niedrigen Pflegestufe.
    Dazu sagen möchte ich auch noch, dass auch Pflegepersonal froh ist einen Bewohner zu haben, mit dem man auch noch normal kommunizieren kann. Ich liebe meinen Beruf und ich möchte keinen Anderen, aber die Umstände wie dieser Beruf in der heutigen Zeit ausgeübt werden muss, hinsichtlich des eklatanten Personalmange
    ls, die gefallen mir nicht.
    Froh und dankbar bin ich schon, dass ich auch die guten Zeiten in der Krankenpflege miterleben durfte.
    Lieber Gerhard
    Ich wünsche dir alles Gute und halt die Ohren steif, sei bitte auch milde mit den Schwestern und Pflegern
    Liebe Grüsse
    Connie

  • #2

    gerardo (Montag, 19 November 2018 15:44)

    Hi Connie,
    erstmals freue ich mich über deinen Kommentar, dann hoffe ich dass hier eine kleine Diskussion aufkommt, ich will nicht nur motzen sondern Tatsachen schreiben!
    Es ist leider in letzte Zeit immer häufiger zu sehr "unschönen" Übergriffen des Pflegepersonals gekommen (hier z.B. https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5104198/NOe_Patienten-in-Pflegeheim-sollen-gequaelt-worden-sein)
    und das stimmt mich misstrauisch und übervorsichtig!!!

    Das ist aber die Ausnahme, der Rest der Pfleger/innen leistet super arbeit.

    Liebe Grüsse Gerhard

  • #3

    gerardo (Montag, 19 November 2018 16:11)

    Es ist in Deutschland schon soweit.......
    https://youtu.be/07gH-T9LIKE

  • #4

    Connie (Montag, 19 November 2018 17:00)

    Lieber Gerhard
    Leider gibt es immer wieder schwarze Schafe, ich glaube und hoffe inständig, dass das Ausnahmen sind
    Liebe Grüsse
    Gabi